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Die Entstehung:
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die Photo für die Vergrösserung
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Der Turm-C kam nach "Lundahaugen"
bei AUSTRATT.
(Hinteres Drillingsgeschütz) |
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Auf dieser Photo (Einbau auf der
Gneisenau) sieht man sehr genau die Unteren 4 Stockwerke,(nicht
Sichtbar ist der Geschütztum, resp. dessen Stockwerk).
Man bedenke dass die Gesammthöhe, also inkl. Geschützturm
11,77 m beträgt.
Details zu den Stockwerken siehe auch beim Rundgang.
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Bevor der Turm hier montiert werden konnte,
mussten die notwendigen Schächte und Stollen aus dem
Fels gesprengt und umfangreiche Arbeiten ausgeführt werden.
Rund um den Turmschacht wurden in den Fels Räume für
Munitionslager, elektrische Stromversorgung, Treibstoff- und
Wassertanks betoniert. Im gleichen Bereich wurden auch die
Unterkünfte für die gesamte Besatzung, inkl. Turmbesatzung
(10 Offiziere, 107 Soldaten und (einer Komandobesatzung von
30 Mann in Lorbern), plus zusätzliche Mannschaften der
übrigen Geschützen, eine kleine Truppe für
die Nahverteidigung und Verwaltungspersonal) errichtet. Zu
diesen unterirdischen Anlagen gelangte man durch eigene Eingänge
im Fels hinter dem Turm. Ein kräftig dimensioniertes
Ventilationssystem versorgte Manschaftsquartiere und Dieselmotoren
des Kraftswerks mit der notwendigen Frischluft.
Als Arbeitskräfte wurden 300 - 400 jugoslawische Kriegsgefangene
und Partisanen benutzt. Im Laufe des Krieges waren alles in
allem ca. 640 Jugoslawen in "Austratt".
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Man vermutet, dass die deutsche Wehrmacht für
den Transport der Kanonen von Deutschland nach "Austratt" dänische
Eisenbahnfähren benutzte. Südlich der Burg Austratt
wurde ein Hafen gebaut, wo das Material an Land gebracht wurde.
Vom Hafen aus wurden die Teile nach "Lundahaugen" transportiert
und in dem grossen Komplex, der in den herausgesprengten Schacht
einbetoniert war, zusammengesetzt.
So könnte es gewehsen sein...
Diese Bilder stammen von Tirpitz, aber ich nehme an, dass es
hier gleich gemacht wurde. |
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Mit einem solchen Kran wurden die einzelnen
Plattformen in den Schacht hinunter gelassen und zusammen montiert.
Diese Bilder stammen von Tirpitz,
aber ich nehme an, dass es hier gleich gemacht wurde. |
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Diese Bilder stammen von Tirpitz,
aber ich nehme an, dass es hier gleich gemacht wurde. |
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Die Endmontage des Turms begann 1942.
Diese Bilder stammen von FJELL (Bergen),
aber ich nehme an, dass es hier gleich gemacht wurde. |
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Hier ein Original Bild von Austratt.
Man beachte die Schienen Rechts. |
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Nach der Fertigstellung.
Übrigens, der hier abgebildete Geschützturm entspricht nicht
ganz dem Original auf der Gneisenau. Details HIER |
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Zusätzlich zur eigentlichen Turmbatterie
rüstete die deutsche Wehrmacht die Küstenbatterie
mit folgender anderer Bewaffnung aus:
- 1 x 4,7 cm Stationäres, mündungspivotiertes "SKODA"
Panzerabwehrgeschütz in einem Bunker am Zufahrtsweg.
- 3 x 40 mm "BOFOS" - Luftabwehrkanonen.
- 6 x 20 mm Maschinengewehr zur Luftabwehr.
Einige der Luftabwehrkanonen, bzw. Maschinengewehre
waren auf erhöten Holzplattformen plaziert.
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Gleichzeitig mit den Bauarbeiten
in "Lundahaugen" wurden auch ca. 2,5 km nordwestlich
in "Lorbern" Spreng- und Betonierarbeiten ausgeführt.
Hier errichtete man die Feuerleitstelle der Batterie ein.
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In der Feuerleistelle befanden sich
ein 10,5 m langer stereoskopischer Entfernungsmesser und eine
Peilsäule (Modell 38), die die Richtwerte zum Ziel ermittelten.
Vier vorgeschobene Beobachtungsstellen auf "Lokhaug"
(Agdenes), "Garten", "Tarva" und "Skippervik"
(Nes) nahmen ebenfalls entsprechende Messungen vor. Das Berechnen
der Schusswerte wurde mit Hilfe von Instrumenten in der Feuerleitstelle
vorgenommen.
Bau und Montage wurden 1943 abgeschlossen.
Ursprünglich stand dieser stereoskopischer Entfernungsmesser
in der 2.5 km entfernten Feuerleitstelle Lorbern; wurde dann
aber an diesen Platz transportiert zum einfacheren betrachten.
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Meine Behauptung ist, dass dieser stereoskopischer Entfernungsmesser
nicht von der Gneisenau stammt.
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Das Original auf der Gneisenau. |
| 1945 |
Die Batterie wurde der Küstenartillerie-Brigade
Trondelag unterstellt und erhielt die Bezeichnung "Festung
Agdenes" |
| 1948, 1951 + 1953 |
Reserveübung mit norwegischer Besatzung |
| Spähtsommer 1948 |
Übungsschiessen mit reduziertem Kaliber (8,8
cm) |
| 16. Juni 1953 |
Vollkaliberschiessen auf eine Distanz von 22 km |
| Bis 1968 |
Um die gesammte Batterie jederzeit betriebsbereit
zu haben, mussten tägliche und periodische Wartungen durchgeführt
werden, z.B. der Drillingsturm bewegt und die Aggregate im Maschinenraum
gestartet werden. |
| 1968 |
wurde beschlossen die Batterie stillzulegen |
| 1968 - 1977 |
wurden noch eine Reihe von Wartungsdiensten durchgeführt. |
| 1990 |
Renovierung der Batterie für 1.1 Mill. Norw.
Kronen und anschliessende übergabe an die Gemeinde Orland
für touristische Zwecke |
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