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Home > Norwegen > Küstenbatterie AUSTRATT (Turm-C v. Gneisenau) > RUNDGANG

Anreise Küstenbatterie AUSTRATT (Turm-C v. Gneisenau)
Strategische Bedeutung des Trondheimer Fjords Küstenbatterie BRETTINGEN
U-Boot Stützpunkt Trondheim Küstenbatterie HYSNES (Ort: Hasselvika)

RUNDGANG
Kurze Einführung zum Rundgang: Zu jeder kleinen Photo gibt es jeweils auch eine Vergrösserung, welche durch klicken auf die kleine Photo erscheinen wird. Erscheint jeweils in der Textspalte noch eine Lupe, so heisst das, dass es noch eine spezielle Photo gibt mit Erklärungen auf der Photo.
Gibt es Personen welche Phtos haben möchten so empfehle ich nicht diese zu kopieren (Aufgearbeitet für das Web = Schlechtere Quallität); diese Personen möchten mir ein kurzes Mail senden (Kontakt) und ich werde Sie dann informieren wie Sie zu der CD kommen mit den Original Grössen (ca. 1,5 MB - 2,5MB pro Photo).
Anfahrt und Marsch zum Ausgangspunkt 4. UG - Geschossplattform
Aussenansicht Kanone und Bunker 3. UG - Kartuschenplattform
Start Innen-Rundgang 2. UG - Zwischenplattform
Vom Maschinenraum zu den Schlafräumen 1. UG - Maschinenplattform
Techn. Info zum Geschützturm Geschützplattform

Die Höhe des Turms vom Fundament der Geschossplattform bis zum Lagerpunkt der Kanonenrohre (Wiegezapfen) beträgt 11.77m. Dieser gesammte Bereich (5 Stockwerke) wird beim seitlichen Manövrieren des Kanonenturms geschwenkt. (Vorteile siehe weiter Unten)
 
Totale Länge des Kanonenturms 21.72 m
Länge der Kanonen 15.42 m
Anzahl Kanonen im Turm 3
Die Kanonen wurden von Links nach Rechts mit 1, 2 und 3 bezeichnet  
Seitenrichtschwenkbereich 360°
Höhenrichtschwenkbereich von +40° bis -8°
Gewicht eines Kanonenrohrs (ohne Mechanik) 53.2 t
Kaliber 28,3 cm
Baujahr der Kanone 1934
Hersteller Friedrich Krupp, Essen
Lafette Drehscheiben-Lafette C. 28 / Modell 1928
Austrittsgeschwindigkeit des Geschosses zwischen 890 und 900 m/s
Feuergeschwindigkeit 3 Salven pro Minute
Grösste Reichweite 42.6 km
Gewicht der Sprenggranate 315 kg
Gewicht der Panzergranate 330 kg
Treibladung in der Kartusche ca 76 kg
Zusatzladung (Vorkartusche zwischen Kartusche und Granate) ca. 41 kg
   
Der Turm wurde elektro-hydraulisch bewegt. Die Munition beförderte man von der Geschoss- und Kartuschenplattform zur Geschützplattform mit hydraulisch betriebenen Aufzügen. Granaten, Zusatzladungen und Kartuschen wurden mit Hilfe hydraulischer Teleskop-Kettenansetzer in die Kanonen geladen.
 
Die leeren Kartuschenhülsen wurden durch Luken in der Turmrückwand aus dem Turm entfernt. Die ebenfalls an der Turmrückwand stehenden Ladeschränke nahmen bis zu 18 Granaten, sogenannte Bereitschaftsgeschosse auf. Diese wurden mit Hilfe von Flaschenzügen und Laufkatzen zum Teleskop-Kettenansetzer transportiert.
 
Ein kräftig dimensioniertes Belüftungs- und Luftkanalsystem mit Entlüftungsstutzen auf dem hinteren Teil der Kanone zog während des Schiessens den Pulverqualm aus dem Turm.
 
Wie konnte diese Kanone Total 9 Schuss (3 pro Rohr) pro Minute abfeuern?
Normalerweise ging der Vorgang so:
Kanone in Nullstellung -> Geschoss und Kartuschen nach Oben transportieren -> Zielen -> Laden -> Feuern -> Kanone in Nullstellung -> ... u.s.w.
Das hatte zur folge dass sehr viel Zeit verloren ging, da die Kanone immer wieder in die Nullstellung zurück musste.
 
Hier wurde eine zur gegebenen Zeit neue Technik angewendet:
In den beiden Plattformen Geschosse und Kartuschen wurde ein zusätzlicher drehbarer Ring eingebaut. So konnten die Geschosse und Kartuschen jeweils auf den Ring geladen werden sobald sich die ersten 3 Geschosse und Kartuschen auf dem Weg nach Oben befanden. Anschliessend wurde der Ring soweit gedreht, bis sich die Übergabestellen trafen, gleich in welcher Position sich die Kanone befand. Dort angekommen konnte man nun die Geschosse und Kartuschen in die Transportschächte laden u.s.w. Mit dieser Technik konnte man die 9 Schuss pro Minute erreichen.